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Im Vergleich · DJI · 2026

DJI Osmo Pocket 4P
im Vergleich 2026.

Die DJI Osmo Pocket 4P ist DJIs erste Pocket-Cam mit Dual-Kamera-System: ein neuer 1″-Stacked-Weitwinkelsensor (20 mm, f/2.0) plus eine echte 60-mm-Telekamera auf 1/1,28″-Sensor (f/1.8) — mit mechanischem 3-Achs-Gimbal. Vorgestellt in Cannes (Mai 2026), offizieller Marktstart 29. Juni 2026.

DJI Osmo Pocket 4P
Marktstart 2026
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Was ist die DJI Osmo Pocket 4P?

Mit der Pocket 4P antwortet DJI auf die Insta360 Luna Ultra — und setzt den Fokus nicht auf Auflösung, sondern auf Bildqualität und echten Brennweitenwechsel. Statt einem einzelnen Sensor wie die Pocket 4 kombiniert die 4P eine 20-mm-Weitwinkel- mit einer 60-mm-Telekamera: 3× optischer Zoom ohne Auflösungsverlust, bis 12× im Hybrid-Modus. Der Weitwinkelsensor nutzt LOFIC-Technik für 17 Blendenstufen Dynamikumfang — im Praxistest der sichtbar bessere Wert gegenüber der Luna. Die Kehrseite: kein 6K (anders als die Pocket 4) und kein natives 4K-Hochformat.

Premium-Pocket-Cam über der Pocket 4 (519 €) — direkter Konkurrent zur Insta360 Luna Ultra. DJI punktet mit Bildqualität, Dynamikumfang und dem ausgereiften Ökosystem; die Luna kontert mit nativem 8K und abnehmbarem Display. Marktstart 29. Juni 2026, zunächst China, Japan, Indonesien, Vietnam. Ein offizieller EU-/Deutschland-Preis stand Anfang Juli 2026 noch aus (im Umlauf: rund 749–799 €); China-UVP umgerechnet ca. 749 $.

Praxistest · actionkamera.de

Unsere Erfahrung mit der DJI Osmo Pocket 4P

Der wichtigste Unterschied zur Insta360 Luna Ultra zeigt sich beim Dynamikumfang: Mit D-Log 2 behält die Pocket 4P deutlich mehr Zeichnung im hellen Himmel, während die Luna bei gleichen Einstellungen leicht zur Überbelichtung neigt. Ein Detail für Filmer: D-Log 2 gibt es nur mit der Weitwinkelkamera. Schaltet man auf die 3×-Tele, fällt man auf das normale D-Log zurück — und das erzwingt eine Mindest-ISO von 400 (D-Log 2 geht bis ISO 100 herunter).

Bei den Hauttönen überzeugt die Pocket 4P im Studio: unter kontrolliertem Licht wirken die Töne sehr natürlich, fast wie eine dedizierte Headshot-Kamera. Die Luna sieht hier eher nach Smartphone aus. Interessant ist die Umkehrung im dunkleren Vlog-Setting — dort empfanden wir die Luna bei den Hauttönen sogar als angenehmer. Bei extremem Zoom im Dunkeln rauschen beide stark, aber die Pocket 4P hält die natürlicheren Farben, während die Luna die Rottöne übersättigt.

Stabilisierung und Tracking sind auf Top-Niveau: Bei bodennahen Geh-Aufnahmen liefern beide Cams butterweiche Ergebnisse. Beim ActiveTrack meistert die Pocket 4P den Test fehlerfrei — verschwindet das Motiv kurz hinter einem Hindernis, bleibt sie dran, wo die Luna das Ziel kurz verliert und wieder einfängt.

In der Slow-Motion hat die Pocket 4P die Nase vorn: Sie schafft 4K bei 240 fps, die Luna ist in 4K auf 120 fps limitiert (240 fps nur in 1080p). Bei 4K/120fps tun sich allerdings beide schwer mit dem kontinuierlichen Autofokus auf Motive, die sich schnell auf die Cam zubewegen. Im Alltag fällt außerdem das flüssigere, reaktionsschnellere Menü der DJI positiv auf.

Hauptmerkmale der DJI Osmo Pocket 4P

  • 01Dual-Kamera: 1″-Weitwinkel (20 mm, f/2.0) + 60-mm-Tele auf 1/1,28″ (f/1.8)
  • 023× optischer Zoom ohne Qualitätsverlust · bis 12× Hybrid (9× Foto)
  • 0317 Blendenstufen Dynamikumfang dank LOFIC-Sensor
  • 044K @ 240 fps Slow-Motion — schneller als die Luna Ultra (4K @ 120 fps)
  • 05D-Log 2 und 10-Bit für Color-Grading
  • 06103 GB interner Speicher + LED-Fill-Light für Low-Light
  • 07Mechanischer 3-Achs-Gimbal · ActiveTrack 7.0

Technische Daten

Specs laut Hersteller
  • Spec 011″ Weitwinkel (20 mm, f/2.0) · 17 Stops DR (LOFIC)
  • Spec 0260-mm-Tele auf 1/1,28″ (f/1.8) · 3× optisch, 12× Hybrid
  • Spec 034K @ 240 fps Slow-Motion
  • Spec 04D-Log 2 · 10-Bit (D-Log 2 nur Weitwinkel)
  • Spec 05LED Fill Light für Low-Light
  • Spec 06103 GB interner Speicher
  • Spec 07Mechanischer 3-Achs-Gimbal · ActiveTrack 7.0
  • Spec 08Kein 6K · kein natives 4K Vertical

Was uns überzeugt

  • +Bester Dynamikumfang der Klasse — sichtbar mehr Zeichnung im Himmel (D-Log 2)
  • +Sehr natürliche, neutrale Hauttöne im Studio — taugt fast als Headshot-Cam
  • +Natürlichere Farben als die Luna Ultra, auch bei starkem Zoom im Low-Light
  • +3× optischer Zoom + Telekamera = echter Brennweitenwechsel ohne Auflösungsverlust
  • +4K @ 240 fps Slow-Motion (Luna: nur 4K @ 120 fps)
  • +Flüssigeres, reaktionsschnelleres Menü als die Luna Ultra
  • +ActiveTrack 7.0 hält das Motiv auch hinter Hindernissen fehlerfrei

Was uns stört

  • Kein 6K — die Pocket 4 filmt höher auflösend, die Luna Ultra sogar in 8K
  • Kein natives 4K-Hochformat (9:16) — für Reels die Cam drehen
  • D-Log 2 nur mit der Weitwinkelkamera; auf der 3×-Tele nur normales D-Log (Mindest-ISO 400 statt 100)
  • Nicht wasserdicht — wie alle Pocket-Cams
  • EU-Preis und breite Deutschland-Verfügbarkeit standen Anfang Juli 2026 noch aus

Wofür eignet sich die DJI Osmo Pocket 4P?

  • 01Premium-Vlog mit Brennweiten-Wechsel (Wide und Tele) in einer Cam
  • 02Interview- und Talking-Head-Setups mit natürlichen Hauttönen
  • 03Reise- und B-Roll-Content mit Color-Grading-Workflow (D-Log 2)
  • 04Slow-Motion in 4K @ 240 fps für Sport- und Food-Content
Kaufen, wenn …

Für wen ist die DJI Osmo Pocket 4P ideal?

Vlogger und Filmemacher, die maximale Bildqualität, hohen Dynamikumfang und natürliche Hauttöne in einer Pocket-Cam wollen — und denen ein echter Brennweitenwechsel (Wide auf Tele) wichtiger ist als reine Auflösung. Wer im DJI-Ökosystem (Mimo, LightCut, DJI Mic) unterwegs ist, bekommt zudem den reiferen Zubehör- und Software-Workflow.

Besser nicht, wenn …

Wer sollte die DJI Osmo Pocket 4P überspringen?

Wer die höchste Auflösung will, greift zur Insta360 Luna Ultra (natives 8K) oder — für 6K — zur Standard-Pocket 4. Hobby-Vlogger sind mit der Pocket 4 (519 €) günstiger bedient. Für Sport/Outdoor bei Nässe ist eine wasserdichte Action-Cam (DJI Osmo Action 6, GoPro Hero 13) die bessere Wahl.

FAQ · Häufige Fragen

Fragen zur DJI Osmo Pocket 4P

Heißt die Kamera „Pocket 4P" oder „Pocket 4 Pro"?+

Der offizielle DJI-Name ist „Osmo Pocket 4P". In den Monaten vor dem Launch kursierten beide Schreibweisen, DJI hat sich aber offiziell auf „4P" festgelegt — vorgestellt unter diesem Namen in Cannes im Mai 2026.

Was unterscheidet die Pocket 4P von der Pocket 4?+

Die 4P hat ein Dual-Kamera-System: einen 1″-Weitwinkelsensor (20 mm) plus eine echte 60-mm-Telekamera auf 1/1,28″-Sensor — mit 3× optischem Zoom. Die Pocket 4 hat einen einzelnen 1″-Sensor mit fester Brennweite, filmt dafür aber in 6K. Die 4P bringt außerdem 17 Blendenstufen Dynamikumfang (LOFIC), verzichtet aber auf 6K und natives 4K-Hochformat.

Was unterscheidet die Pocket 4P von der Insta360 Luna Ultra?+

Beide sind Gimbal-Pocket-Cams mit Dual-Kamera und Wide-Tele-System. Die Pocket 4P punktet mit höherem Dynamikumfang, natürlicheren Hauttönen im Studio, 4K @ 240 fps Slow-Motion und dem flüssigeren Menü. Die Luna Ultra kontert mit nativem 8K, Leica-Optik und einem abnehmbaren Display, das als Fernbedienung dient. Kurz: 4P für Bildqualität und Dynamik, Luna für Auflösung und Selbstdreh-Flexibilität.

Filmt die DJI Osmo Pocket 4P in 6K?+

Nein. Anders als die Standard-Pocket 4 nimmt die 4P nicht in 6K auf — die höchste Auflösung liegt bei 4K, dafür mit bis zu 240 fps für Slow-Motion. Wer 6K braucht, bleibt bei der Pocket 4; wer noch mehr Auflösung will, schaut zur Insta360 Luna Ultra (8K).

Was kostet die DJI Osmo Pocket 4P?+

Ein offizieller Euro-Preis für Deutschland stand Anfang Juli 2026 noch aus. Im Umlauf sind rund 749–799 €; die China-UVP entspricht umgerechnet etwa 749 $. Der Marktstart war der 29. Juni 2026, zunächst in China, Japan, Indonesien und Vietnam — die EU-Verfügbarkeit rollt schrittweise nach.

Ist 3× optischer Zoom bei einer Pocket-Cam wirklich nützlich?+

Ja, vor allem für Vlogs und Interviews — du wechselst während der Aufnahme von Wide-Selfie auf Tele-Detail, ohne Auflösungsverlust (digitaler Zoom reduziert die Qualität). ActiveTrack 7.0 kann die passende Brennweite automatisch nachführen. Nur bei sehr wenig Licht rauscht die kleinere Tele-Kamera früher als der Hauptsensor.

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